Informationen zu TYPO3 4 und 5
TYPO3 Version 4
Die aktuelle TYPO3-Version tritt mit Features an, die noch stärker auf den unternehmensweiten Einsatz zugeschnitten sind. So kann - dank des Database Abstraction Layers - auch auf verteilte Datenbanksysteme zugegriffen werden. Momentan werden vier Systeme unterstützt: MySQL, Oracle, PostgreSQL und Firebird - weitere sind in Arbeit.
Mit der Einführung von Workspaces werden Änderungen an der Seite nicht mehr sofort sichtbar, sondern können explizit publiziert werden. So lassen sich Publikationsrechte von Redakteuren z.B. auf einen bestimmten Workspace beschränken und können dann noch einmal von anderer Seite kontrolliert und freigeschaltet werden.
Mit HTML-Area als Editor ist die Eingabe von Inhalten deutlich komfortabler und besser konfigurierbar geworden.
TYPO3 in der Version 4.x ist ein stark modular aufgebautes System, das mit wenigen Kernfunktionen auskommt und alles andere über nachladbare Extensions abwickelt. Das erhöht die individuelle Anpassungsfähigkeit an konkrete Anforderungen, wie z.B. die Mehrsprachigkeit.
Fazit:
Mit der aktuellen Version konnten einige Kritikpunkte entkräftet werden und stellt sich als professionelles Web Content Management System dar, das auch im Einsatz für große Unternehmen die kommerzielle Konkurrenz nicht fürchten muss.
TYPO3 Version 5
Neben der Weiterentwicklung des TYPO3 4.x-Zweiges, wurde bereits mit der Entwicklung der Version 5.0 begonnen. Dabei wird eine grundlegend neue Architektur für das System verwendet, die auf einem eigens dafür entwickelten Framework mit dem Namen FLOW3 basiert.
Die geplante und notwendige Komplett-Erneuerung des Systems bedeutet allerdings einen Bruch mit der Kompatibilität des Systems zu älteren Extensions und Inhalten.
Die wichtigsten Gründe für die Einführung der Version 5:
- Die Architektur des TYPO3-Kernsystem sorgt für eine lange Einarbeitungszeit und ist an einer Grenze angelangt, die den weiteren Ausbau erschwert.
- Das Datenmodell ist veraltet und der direkte SQL-Zugriff verursacht zahlreiche Probleme.
- Stärkere Konzentration auf objektorientierte Entwicklung.
- Beschränkung durch notwendige Abwärtskompatibilität.
- Bessere Konnektivität zu Dritt-Techniken wie WebDAV oder SOAP.


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